
DAS PRINZIP DES LICHTS

Aus den Basisprinzipien von MENTAL BALNCE BY LIGHT haben wir zwei Formeln entwickelt, mit denen jeder Raum in jeder architektonischen Eigenheit immer mit der richtigen Lichtmenge und Lichtverteilung versehen werden kann.
DIE FORMEL
Tatsächlich kann jedem Raum eine bestimmte Menge an Energie in Form von Licht zugeordnet werden. Licht ist lebensnotwendige Energie, die sich während drei Tagesphasen unterscheidet. Tagsüber, besonders im Winter benötigen wir 100 % dieser Energie zur Aktivierung, am frühen Abend genügen etwa 60 % dieser Energie zur Entspannung, dann am späteren Abend nur noch 30% zum meditativem Ausklang des Tages.. Früher versuchte man, diese Lichtenergie durch eine einzige, zentrale Lichtquelle zu erzeugen. Heute wissen wir: Die Lichtenergie muss aufgespalten werden, damit sie im Raum tatsächlich wirksam werden kann — auf mehrere Quellen verteilt statt an einem Punkt gebündelt. Aber wie viele LightUnits braucht ein Raum? Aus der Erfahrung von mehr als 800 Projekten konnten wir eine Muster erkennen, welches uns zur Entwicklung der Formeln gebracht hat.




Aufgrund unbewusster Wahrnehmungsmuster lässt sich Lichtenergie nicht beliebig fein aufteilen. Es gibt eine minimale sinnvolle Größe, in die sie geteilt werden kann: die Basiseinheit von 1.500 Lumen — LIGHT-UNIT
DAS PRINZIP
LIGHT-UNIT
Die LIGHT-UNIT misst sich in Lumen, der physikalischen Einheit des Lichtstroms, also der Lichtenergie, die eine Lichtquelle aussendet. Zur Orientierung entsprechen 1.500 Lumen nutzbarem Lichtstrom etwa drei 60-Watt-Glühbirnen, drei 35-Watt-Halogenlampen. Diese Basiseinheit ist die kleinste Größe, in der in normal großen Räumen Lichtenergie sinnvoll erfahrbar wird. Sie bildet damit den Baustein, mit dem sich die Formel aus Lichtmenge und Lichtverteilung für jeden Raum konkret umsetzen lässt.

Aus den Grundprinzipien aus Mental Balance By Light der menschlichen Lichtwahrnehmung lassen sich drei Parameter ableiten, an denen sich jede Lichtquelle messen lassen muss
EIGENSCHAFTEN
DER LIGHT-UNIT
1 KEINE BLENDUNG Streulichtunterbindung und ein hoher Blendwinkel sorgen dafür, dass wir das Licht als angenehm statt als störend empfinden. Lichttechnisch drückt sich das im UGR Wert aus. Für DAS LICHT sind Werte von UGR kleiner 13 notwendig.
2 FARBWIEDERGABE ein homogenes Spektrum der ausgesendeten Lichtwellen ist Voraussetzung dafür, dass unsere Farbwahrnehmung innerhalb unserer Kalibrierung erfolgt. Lichttechnisch drückt sich das in der Einheit CRI aus. Für DAS LICHT müssen die Leuchten mind >90CRI haben, optimal sind CRI97+
3 KEINE DIFFUSION gerichtetes Licht mit einem exakten Strahlungsgang erzeugt die Kontraste, die unser Auge braucht, um einen Raum als lebendig und dreidimensional wahrzunehmen und damit für MENTAL BALANCE BY LIGHT WIRKSAM zu sein. Lichttechnisch bemisst sich die Kontrasttiefe in der Lichtverteilung im Lichtkegel. Hier sind Abstrahlwinkel mit einer asymetrischen Verteilung von ca. 16°x22° optimal. Besitzt eine Lichtquelle auch nur eine einzige negative Eigenschaft in einem dieser drei Bereiche, entsteht kein optimales Ergebnis. Genauso, wie bereits eine einzige Verunreinigung sauberes Wasser beeinträchtigt. Nur wenn eine Lichtquelle alle drei Eigenschaften gleichzeitig erfüllt, kann mit ihr tatsächlich positives Licht geschaffen werden. Dann taugt sie als LIGHT-UNIT
